Essay

Die Krise ist nicht das Problem

Warum wir im Umgang mit Krisen das Falsche bekämpfen — und was ein souveräner Umgang mit Unsicherheit wäre. Eine Kritik der herrschenden Rede von Krisenkompetenz und Resilienz.

Es gehört zu den stillen Selbstverständlichkeiten unserer Zeit, dass wir Krisen für ein Steuerungsproblem halten. Wenn etwas außer Kontrolle gerät – eine Pandemie, ein Preisschock, ein Krieg an der Peripherie, eine Bankenkette, die zu reißen droht –, dann fragen wir zuerst nach besseren Prognosen, schnellerer Reaktion, dichterer Absicherung. Wir wollen Frühwarnsysteme, Notfallpläne, Resilienz. Die implizite Annahme lautet: Eine Krise ist ein Kontrollverlust, und die Antwort auf Kontrollverlust ist mehr Kontrolle.

Diese Annahme ist so plausibel, dass man sie kaum zu prüfen wagt. Und doch führt sie systematisch in die Irre. In meiner Soziologie der Angst habe ich ein Modell entwickelt, das eine unbequeme Vermutung nahelegt: Vieles, was wir für den Umgang mit der Krise halten, ist in Wahrheit ein Teil des Problems. Wir bekämpfen im Krisenfall meist das Falsche, und zwar mit großem Einsatz.

Der Reflex

Der erste Reflex in jeder Krise ist eine Gleichung: Krise heißt Kontrollverlust, also ist die Antwort mehr Kontrolle. Wir versprechen dichtere Absicherung, schärfere Standards, schnellere Steuerung. Mein Modell legt nahe, dass dieser Reflex einen Teil des Problems bildet.

Denn die Wichtigkeit, die wir Gewissheit und Kontrolle beimessen, ist keine anthropologische Konstante. Sie ist historisch gewachsen – ein Erbe der Aufklärung – und heute außerordentlich hoch. Vor allem aber lässt sie sich nicht per Appell absenken.³ Je wichtiger einer Kultur Planbarkeit und Eindeutigkeit sind, desto schmerzhafter trifft sie jeder Kontrollverlust – und desto lauter verlangt sie nach eben der Kontrolle, deren überzogener Anspruch die Wunde erst so tief macht.

Das kehrt die vertraute Erzählung um. Wir glauben, in einer „Angstgesellschaft“ zu leben, weil die Welt gefährlicher geworden sei. Das Modell erlaubt einen anderen Verdacht: Vielleicht ist die Zahl der Bedrohungen gar nicht so gestiegen. Vielleicht ist uns nur Kontrolle immer wichtiger geworden. Dann aber wären unsere Apparate – Prävention, Vorsorge, Frühwarnung, ständig verschärfte Sicherheitsstandards, die Selbstoptimierung des Einzelnen – zugleich Symptome einer gestiegenen Kontroll-Wichtigkeit, die die Angst nährt. Die Kontrollkultur erzeugt einen Teil der Angst, die sie zu bekämpfen vorgibt.³

Ein feineres Instrument aus dem Werkzeugkasten des Modells macht zusätzlich sichtbar, warum die gängige Beruhigung so zuverlässig verpufft. Es trennt in jeder Bewertung die Ausprägung – wie schlimm, wie wahrscheinlich, wie nah ist die Bedrohung objektiv? – von der Wichtigkeit – wie sehr zählt hier überhaupt Kontrolle und Gewissheit? Eine dritte Größe, die Salienz, entscheidet, was davon gerade in den Vordergrund tritt.¹ Der öffentliche Krisendiskurs redet fast nur über die Ausprägung, während die Verunsicherung oft in der Wichtigkeit sitzt. Deshalb heilt der Satz „So schlimm ist es objektiv nicht“ so wenig. Die Abstiegsangst der Mittelschicht etwa löst sich nicht durch den Hinweis, dass es den meisten materiell noch gut geht: Gerade Milieus, deren Selbstbild auf Selbststeuerung und Planbarkeit beruht, erleben schon moderaten Kontrollverlust als überproportionale Kränkung.² Diese Unterscheidung ist ein nützliches Instrument – aber nur eines von mehreren. Die eigentliche Diagnose bleibt die kulturell überhöhte Bedeutung von Kontrolle selbst.

Die Konsequenz ist unbequem. Wer im Krisenfall reflexhaft mehr Kontrolle verspricht, kann die Verunsicherung verstärken. Reale, begrenzte Kontrolle entlastet durchaus. Das Versprechen der Beherrschbarkeit aber nährt die Erwartung, die bei der nächsten Störung enttäuscht wird. Wer lückenlosen Schutz verspricht, macht jede verbleibende Lücke zum Skandal.

Was Gesellschaften mit Ungewissheit tun

Wenn Ungewissheit steigt, tut eine Gesellschaft etwas mit ihr. Ich nenne das Bewältigung – und behandle sie, anders als die meisten Theorien, als Motor: Bewältigung verändert die Bewertungen, aus denen die Angst überhaupt entsteht.⁴ Hier liegt die zweite Schwierigkeit im Umgang mit Krisen. Die naheliegendsten Formen der Bewältigung entlasten kurzfristig und schaden langfristig. Drei davon begegnen in fast jeder Krise, eine vierte fällt kaum auf.

Die naheliegendste ist die Überbietung von Kontrolle. Auf diffuse Ungewissheit folgt der Ruf nach Härte, nach klaren Grenzen, nach starker Führung. Solche Angebote versprechen, die Lage zu reparieren, während der eigentliche Treiber die überhöhte Wichtigkeit von Kontrolle ist. Weil keine Maßnahme diesen Anspruch je ganz einlöst, regeneriert sich die Nachfrage nach dem starken Mann unabhängig von jedem Politikerfolg. Man bekämpft ein Wichtigkeits-Problem mit Ausprägungs-Versprechen.⁵

Dann der Sündenbock. Die eleganteste Weise, eine adresslose, diffuse Ungewissheit erträglich zu machen, besteht darin, sie in eine konkrete, benennbare Bedrohung durch einen schuldigen Akteur zu übersetzen. Im Modell heißt das externale Attribution: Sie stellt Gewissheit, Kontrolle und Selbstwert wieder her – um den Preis von Vorurteil und Ausgrenzung.⁶ Das erklärt, warum affektive Polarisierung so faktenresistent ist. Der Gegner ist weniger Widersacher in einer Sachfrage als das Objekt, an dem sich eine unerträgliche Spannung entladen kann. Verschwörungsdenken ist dieselbe Bewegung, konsequent zu Ende geführt – es gibt der unübersichtlichen Welt wieder einen Autor, einen Plan, eine verborgene Ordnung. Deshalb hilft „mehr Fakten“ so wenig: Fakten zielen auf die Ausprägung, während der Nutzen des Feindbilds in der Bewältigung liegt.

Der Rückzug ist unauffälliger. Wer über Jahre mit überlappenden Krisenmeldungen konfrontiert wird, ohne handhabbare Auswege zu sehen, entwickelt Nachrichtenvermeidung, Zynismus, das Gefühl, es bringe ohnehin nichts. Auch das ist Bewältigung, keine Charakterschwäche. Aber wenn sie zum Dauerzustand wird, verschwindet nicht die Angst – es verschwindet die Handlungsfähigkeit. Und wer sich aus Erschöpfung abwendet, überlässt die Deutungshoheit denen, die am lautesten bleiben.

Die stillste Variante erklärt, warum so viel Verunsicherung politisch folgenlos bleibt: die internale Zuschreibung. Wo Meritokratie und Resilienz-Imperativ dem Einzelnen die Verantwortung für sein Schicksal zuweisen, wird strukturell erzeugte Unsicherheit als persönliches Versagen umgedeutet.⁷ Sie mündet in Scham, Selbstoptimierung und Rückzug statt in Protest – und konserviert so eher die bestehende Ordnung, als sie herauszufordern. Der modische Ruf nach „Resilienz“ ist deshalb doppeldeutig: Er kann stärken, aber er kann auch die Zumutung individualisieren und die kollektive Frage stillstellen. Ich habe den Verdacht, dass viele Resilienzprogramme in Unternehmen und Verwaltungen deshalb so beliebt sind: Sie bearbeiten die Ungewissheit dort, wo sie am wenigsten kostet – beim Einzelnen.

Angst als Ursache ihrer selbst

Bis hierher ließe sich einwenden: Gut, wir reagieren manchmal ungeschickt – aber im Kern bleibt eine Krise doch ein äußeres Ereignis, das man beruhigen kann, indem man es löst. Das bestreitet das Kernstück des Modells.

In einem eigenen Kapitel behandle ich die Wirkungen von Emotionen – mit einem Befund, der aus einer Emotionstheorie erst ein dynamisches Modell macht: Emotionen stehen nicht am Ende einer Kausalkette; sie greifen in die Bewertung zurück. Angst „verstärkt und reproduziert sich selbst“ und kann so „eine Ursache ihrer selbst“ werden.⁸ Eine Krise treibt sich damit, einmal in Gang gesetzt, teilweise aus sich selbst weiter – unabhängig davon, ob der äußere Anlass sich verschärft.

Das läuft über nüchtern beschreibbare Mechanismen. Angst verengt die Aufmerksamkeit auf Bedrohliches und legt der öffentlichen Agenda eine Rangordnung auf: Dramatisierbare, anschaulich bedrohliche Themen verdrängen langsame, diffuse Probleme.⁹ Zugleich wird die Stimmung selbst zur vermeintlichen Information: Menschen lesen ihre momentane Gefühlslage als Auskunft über die Welt – die gefühlte Lage schlägt die Statistik.¹⁰ Und Angst lässt Mehrdeutiges bedrohlich erscheinen, was neue Angst rechtfertigt. So entsteht eine Spirale, in der die Angst die Wahrnehmung erzeugt, die die Angst bestätigt.

Für den Umgang mit Krisen folgt daraus eine Verschiebung des Angriffspunkts. Wer eine Krise beruhigen will, versucht fast immer, den Auslöser zu „lösen“. Aber die Rückkopplung läuft weiter, auch wenn der Auslöser abklingt. Wer die Angst beruhigen will, muss dort ansetzen: bei Aufmerksamkeit, Rahmung, Wiederholung.

Dass „mehr Fakten“ so selten helfen, hat einen tieferen Grund, den die Theorie der unbewussten Prozesse liefert. Politische Haltungen beginnen oft als Vor-Gefühl, lange bevor sie Meinung werden – als Ergebnis einer komplexen, unbewussten Einschätzung, deren Gründe der Person selbst nicht zugänglich sind und die sogar fortwirken kann, wenn man sie ausdrücklich ablehnt.¹¹ Eine Situation fühlt für verschiedene Gruppen anders: als Kontrollverlust, als Kränkung, als Gefahr oder als Öffnung. Ein Faktencheck adressiert die bewusste Aussage, während die Deutung längst affektiv vorstrukturiert ist. Hinzu kommt die Wiederholung. Was häufig aktiviert wird, steht leichter wieder bereit; wer täglich mit Bildern von Betrug und Kontrollverlust konfrontiert ist, nimmt das nächste mehrdeutige Ereignis reflexhaft durch diese Schablone wahr.¹² Das Problem digitaler Öffentlichkeiten liegt deshalb weniger in der einzelnen Falschmeldung als in dieser Vorbereitung des Blicks.

Ein Detail verdient besondere Aufmerksamkeit, weil es über den Ausgang einer Krise oft mehr entscheidet als ihr Anlass: Es ist nicht gleichgültig, ob eine Krise in Angst oder in Wut kippt. Beide gelten als „negative Emotionen“ – doch sie erzeugen verschiedene Wirklichkeiten. Angst lässt Neues als ungewiss und unkontrollierbar erscheinen und geht mit intensiver Informationssuche einher; Wut geht mit Gewissheit, Kontrollüberzeugung, vereinfachender Verarbeitung und der Neigung zu harten Maßnahmen einher.¹³ Eine wütende Öffentlichkeit ist keine verängstigte mit mehr Lautstärke. Sie ist selbstsicherer, vereinfachungsbereiter, straflustiger. Wer eine Krise kommuniziert, trägt deshalb Mitverantwortung dafür, in welche Bauart der Emotion er sie kippt. Empörung führt zu einer anderen Politik als suchende Angst.

Krisenkompetenz, anders verstanden

Fügt man diese Befunde zusammen, ergibt sich eine Kritik an unserem herrschenden Bild von „Krisenkompetenz“. Wir definieren sie als bessere Prognose, schnellere Kontrolle, mehr Resilienz – also als Fähigkeit, die Ausprägung zu beherrschen. Mein Modell legt eine andere Definition nahe: Krisenkompetenz wäre die Fähigkeit einer Gesellschaft, mit Ungewissheit zu leben, ohne an ihr zu zerbrechen oder sie in Feindschaft, Kontroll-Illusion und Erschöpfung zu übersetzen.

Das klingt weich, ist aber präzise gestaltbar – denn die Effekte der Angst sind sozial moderiert. Aus dem Modell lassen sich unmittelbar einige Ansatzpunkte ableiten.

Zunächst die Deutungsoffenheit. Der Einfluss von Gefühlen auf Urteile wächst dort, wo die Lage neu, komplex und deutungsoffen ist und wenig Zeit zum Abwägen bleibt; das Buch nennt ausdrücklich Umbruchszeiten und Situationen raschen Entscheidungsdrucks.¹⁴ Das ist eine strukturelle, keine psychologisierende Erklärung der „Gefühlspolitik“ unserer Zeit. Die Lagen sind deutungsoffener geworden, und das erhöht den Einfluss von Gefühlen mechanisch – ganz gleich, ob die Menschen emotionaler geworden sind oder nicht. Wer nüchternere Urteile will, muss also die Deutungsoffenheit senken: Zeit einräumen, belastbares Situationswissen bereitstellen, verlässliche Rahmen setzen. In einer Redaktion heißt das zum Beispiel, eine Meldung eine Stunde liegen zu lassen, bevor sie eingeordnet wird; in einer Behörde, den Stand des Wissens mitzuteilen, auch wenn er dünn ist.

Dann die Reflexion. Ungewissheit ist in diesem Modell nicht bloß ein Defizit, das man möglichst rasch zudecken muss. Wenn eingespielte Deutungen nicht mehr passen, kann daraus – bei ausreichender Relevanz – bewusste Orientierung und genauere Analyse werden.¹⁵ Kontingenz ist damit ein möglicher Übergang von der Routine zur Reflexion. Ob dieser Übergang gelingt, hängt nicht nur von der Stärke der Irritation ab, sondern von der kulturell variierenden Wichtigkeit epistemischer Kontrolle und von den verfügbaren Gelegenheiten.¹⁶ Solche Gelegenheiten sind ungleich verteilt, und sie lassen sich schaffen. Eine demokratische Kultur müsste keine totale Gewissheit versprechen, wohl aber Verfahren bereitstellen, die aus Irritation gemeinsame Untersuchung machen. Wo diese Verfahren fehlen, wird der offene Moment durch Sündenbock, Zynismus oder autoritäre Gewissheit geschlossen.

Ein dritter Ansatzpunkt liegt weiter vorn, als man meist ansetzt. Die politische Richtung einer Angst wird oft mitentschieden, bevor das erste Argument fällt – durch sozial gelernte Bewältigungsrepertoires.¹⁷ Das verschiebt die Verantwortung weg von der einzelnen Botschaft hin zu den Routinen, die Familien, Organisationen, Medien und Institutionen im Umgang mit Kontrollverlust einüben. Dazu gehören Emotionsnormen, die nicht erst am Ausdruck wirken, sondern an der Wirkung: Sie entscheiden, ob ein Gefühl überhaupt die Situationsdeutung prägen darf.¹⁸ Was in einer Redaktion, einer Behörde, einer Partei als berechtigte Sorge, als „Panik“ oder als gebotene Härte gilt, ist keine private Stimmung. Es ist eine Regel, und Regeln lassen sich ändern. Man könnte von einer emotionalen Infrastruktur sprechen, die eine Gesellschaft pflegt oder verkommen lässt wie ihre Brücken.

Und schließlich das, was mir am wichtigsten ist: eine Korrektur des Pessimismus. Gegen die verbreitete Spaltungserzählung steht im Buch ein empirisch gestützter Befund: Unter Angst und Ungewissheit intensivieren sich Informationssuche und Orientierung an der sozialen Umwelt; wechselseitige Interaktion kann soziale Integration sogar erhöhen.¹⁹ Ob Angst spaltet oder verbindet, ist keine Eigenschaft der Angst, sondern eine Frage der Umstände: Wird Ungewissheit einzeln getragen, drohen Rückzug und Feindbild; wird sie gemeinsam bearbeitet, werden Krisen zu Integrationsfenstern. Das ist die gute Nachricht des Modells, und man kann sie als Bauanleitung lesen.

Der Umgang mit Krisen, den dieses Modell nahelegt, verzichtet auf die großen Gesten – auf das Versprechen der Beherrschbarkeit, den befriedigenden Schuldigen, die reinigende Empörung. Dafür verlangt er etwas Mühsameres: Ungewissheit auszuhalten und zu bearbeiten, statt sie schnell zu schließen.

Was praktisch daraus folgt, ist wenig spektakulär. Die Lage von ihrer Bedeutung trennen und den verletzten Kontrollanspruch ansprechen, nicht nur die Zahl. An der Rückkopplung arbeiten, nicht nur am Auslöser; Rahmung, Tonalität und Wiederholung setzen die „Evidenz“, auf die Menschen ihr Urteil stützen. Begrenzte Kontrolle versprechen und benennen, was offenbleiben muss; eingestandene Ungewissheit trägt weiter als verschwiegene. Gelegenheiten zur Reflexion schaffen und Institutionen bauen, die noch tragen, wenn die Solidaritäts- oder Empörungswelle verebbt ist – affektive Mobilisierung hat eine Halbwertszeit.²⁰ Und Ungewissheit gemeinsam tragen statt einzeln; daran entscheidet sich, ob eine Krise spaltet oder verbindet.

Wir behandeln die Krise als das Problem und die Kontrolle als die Lösung. Ich halte es für plausibler, dass es umgekehrt ist: Krisen sind unvermeidlich, und die reflexhafte Kontrollsuche gehört zum Problem. Was das im Einzelfall heißt, lässt sich aus dem Modell nicht ableiten. Es hängt an Redaktionen, Behörden, Parteien, Schulen, die lernen müssten, nicht zu wissen, ohne zu erstarren, zu hassen oder aufzugeben. Das ist mühsam, und es wird nicht überall gelingen. Angesichts der Alternative ist es trotzdem keine schlechte Nachricht.


Anmerkungen

  1. Soziologie der Angst (2017), S. 355–356 und S. 448; Salienz als dritte Größe: S. 447–448 und S. 377.
  2. S. 355–356.
  3. S. 448 und S. 456: aufklärungsbedingte, per Appell nicht absenkbare Wichtigkeit von Gewissheit; Ersatzsicherungen.
  4. S. 368–370.
  5. S. 448 und S. 456.
  6. S. 368–370; Zusammenfassung S. 455–457.
  7. S. 368–370 und S. 463–464.
  8. Kap. 5.2 „Emotionale Effekte“, bes. S. 319–320; Selbstverstärkung auch S. 313.
  9. S. 309, S. 366 und S. 313.
  10. S. 304–305 (Feelings-as-Information).
  11. S. 293–295.
  12. S. 286.
  13. S. 306–308; 9/11-Befunde S. 314 (Appraisal-Tendency, Lerner/Keltner).
  14. S. 315–317.
  15. S. 296–298 und S. 301.
  16. S. 298 und S. 301.
  17. S. 294–296 und S. 368–370.
  18. S. 316.
  19. S. 453–454.
  20. S. 320 (Dauer emotionaler Effekte als offene Frage; 9/11-Befunde ~2–3 Monate).

Grundlage: Soziologie der Angst (Springer VS 2017); die Gegenwartsanwendungen führen das Modell weiter. Politische Passagen beschreiben Mechanik, keine Parteipositionen.

Bei Recherche und Überarbeitung dieses Textes kam KI zum Einsatz.

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